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Problemstoffe in Wien: Was dazugehört und wo Sie es abgeben

Farbreste, alte Batterien oder abgelaufene Medikamente gehören nicht in den Restmüll. In Wien gibt es dafür ein dichtes Netz an Sammelstellen.

Farbdosen und Chemikalien in einem Regal
Kurz gesagt

Problemstoffe aus dem Haushalt, etwa Farb- und Lackreste, Spraydosen, Batterien, Medikamente, Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen, Röntgenbilder und Feuerlöscher, geben Sie in Wien kostenlos ab: auf jedem Mistplatz, an fixen Sammelstellen auf Märkten oder bei der mobilen Problemstoffsammlung in Ihrem Bezirk.

Problemstoffe sind Abfälle aus dem Haushalt, die gefährliche Bestandteile enthalten. In der Restmülltonne können sie Brände auslösen, Menschen in der Müllabfuhr gefährden oder Schadstoffe freisetzen. Deshalb werden sie in Wien getrennt gesammelt, für Haushalte kostenlos.

Was dazugehört

Laut Mist-ABC der Stadt Wien gehören unter anderem zu den Problemstoffen:

  • Farbreste und Lacke, größere Lackdosen über 20 cm auch leer
  • Spraydosen, leer oder nicht leer
  • Batterien und Akkus bis 5 kg
  • Medikamente, alternativ in der Apotheke
  • Energiesparlampen, LED-Lampen und Leuchtstoffröhren
  • Röntgenbilder
  • Feuerlöscher
  • Lösungsmittel, Säuren, Laugen, Pflanzenschutzmittel
  • Motoröl und Altöl aus dem Fahrzeug

Gasflaschen mit Inhalt oder Ventil nimmt nur die zentrale Problemstoffsammelstelle am Standort Rinter an.

80 Jahre 48erVideo: Stadt Wien. Informationen zum Leben in Wien. auf YouTube · Beim Abspielen werden Daten an YouTube (Google) übertragen, siehe Datenschutz.

Wo Sie abgeben

In Wien gibt es Problemstoffsammelstellen auf allen Mistplätzen, fixe Sammelstellen an mehreren Märkten, etwa am Karmelitermarkt, Vorgartenmarkt, Naschmarkt, Yppenmarkt und Floridsdorfer Markt, und eine mobile Problemstoffsammlung, die regelmäßig in allen Bezirken Halt macht. Termine und Adressen stehen auf wien.gv.at und in der 48er-App.

Gewerbliche Mengen nimmt die Zentrale Problemstoffsammlung am Standort Rinter in der Percostraße gegen Entgelt an. Haushalte bringen haushaltsübliche Mengen.

Richtig vorbereiten

  • Stoffe in der Originalverpackung lassen, damit klar ist, was drin ist
  • Verschlüsse dicht schließen, auslaufende Gebinde in eine zweite Verpackung stellen
  • Nichts zusammenschütten: Chemikalien können miteinander reagieren
  • Batterien mit offenen Polen, etwa Lithiumakkus, mit Klebeband abkleben

Lithiumakkus aus Handys, E-Zigaretten und Akkuwerkzeugen können im Müllfahrzeug Brände auslösen. Sie gehören nie in Rest- oder Gelbe Tonne.

Bei einer Räumung

Keller und Garagen enthalten oft jahrzehntealte Farben, Öle und Chemikalien. Eine Entrümpelungsfirma muss sie getrennt entsorgen. Fragen Sie im Angebot ausdrücklich danach.

Passend dazu: Matratze entsorgen in Wien, Alte Röntgenbilder entsorgen in Wien und Glühbirnen, LED und Energiesparlampen entsorgen in Wien.

Häufige Fehler

  • Farbreste in den Ausguss schütten
  • Spraydosen in den Restmüll werfen
  • Chemikalien zusammenschütten, um Platz zu sparen
  • Lithiumakkus lose in die Gelbe Tonne geben
  • Gasflaschen mit Ventil zum normalen Mistplatz bringen

Entrümpelung in Wien anfragen →

Häufige Fragen

Was kostet die Problemstoffentsorgung in Wien?

Für Haushaltsmengen nichts. Gewerbliche Mengen werden an der zentralen Sammelstelle am Standort Rinter verrechnet.

Wo ist die nächste Problemstoffsammelstelle?

Auf jedem Mistplatz, an mehreren Märkten und bei der mobilen Sammlung. Termine und Standorte stehen auf wien.gv.at und in der 48er-App.

Wohin mit abgelaufenen Medikamenten?

In die Apotheke, zur Problemstoffsammelstelle oder auf den Mistplatz.

Quelle: Stadt Wien: Mist-ABC und Problemstoffsammlung (wien.gv.at, Stand Oktober 2026)

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